Sie taucht dort hinab,

wo es dunkel und kalt ist,

dort, wo es einsam ist,

weil die meisten an der Oberfläche bleiben.

Dort, wo das Licht einen trügerischen Schimmer auf das wirft,

was wir glauben, aufrecht halten zu können.

Sie taucht hinab,

mit tränennassem Gesicht,

weil es sie innerlich aufreisst,

sie zittert vor Kälte und Kummer,

sie sinkt immer wieder auf die Knie,

kurz vor dem Aufgeben,

kurz vor dem Auftauchen aus diesem unerträglichen Dunkel.

Aber sie weiss,

wenn sie jetzt auftaucht,

sind die Wunden nicht heil,

das Licht der Welt immer noch trügerisch und blendend.

Sie muss tiefer hinab,

dorthin, auf den Grund,

dorthin, wo der Ursprung sitzt,

Sie muss es tun, für sich, für die Welt,

wenn sie sich heilt,

bringt sie auch Heilung in die Welt.

Ihre Ahnen sind bei ihr,

manchmal spürt sie sie ganz nah,

manchmal nur wie einen zarten Lufthauch.

Sie spürt die Wahrhaftigkeit,

die Richtigkeit dessen,

was sie tut,

auch wenn viele viele sie belächeln,

zu ihr sagen,

sie soll doch Licht und Liebe leben.

Aber sie weiss um die Wahrheit.

Licht und Liebe kann es erst dann geben,

wenn die Narben der Dunkelheit geheilt sind.

©P.Stabile

Starke Frauen bemitleiden sich nicht selbst und lassen sich auch nicht schlecht behandeln, sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und weben so mit am Los ihres Schicksals! Starke Frauen lassen sich nicht beeinflussen, sie haben eine starke Verbindung zu ihrer eigenen Intuition und Göttlichkeit. Sie spüren, was für sie richtig und falsch ist, was zu ihnen gehört und was nicht. Sie halten sich nicht mit Dingen auf, die sie belasten, sondern lassen es einfach hinter sich, während sie neugierig weiter gehen. Sie wissen, dass sie vielleicht nicht alles erreichen können. Dass sie verletzt und ent-täuscht werden, dass es unüberwindbare Hindernisse gibt. Das hält sie aber nicht davon ab, ihre Ziele zu verfolgen.

©P.Stabile

Begleitung auf Sardinien